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Genussreisen

Die Castelli Romani – eine einzigartige Mischung aus Kultur und Kulinarik

Sechzehn nicht allzu weit von Rom entfernte Gemeinden bilden die sogenannten „Castelli Romani“.

Ein ungewöhnlicher Name aus einer vergangenen Zeit – dem 14. Jahrhundert, um genau zu sein – in dem viele Bürger Roms aus der Stadt (und vor der avignonesischen Herrschaft) flohen und sich in die „Castelli di Famiglia“ der umliegenden Gebiete – die Familienlandsitze – zurückzogen.
Die Castelli Romani befinden sich auf den Colli Albani Hügeln, die seit der Antike für ihr gesundheitsförderndes und luftiges Klima sowie für Seen und Teiche bekannt sind. Es ist kein Zufall, dass hier Kaiser, Päpste und kirchliche Würdenträger bald ihre luxuriösen Residenzen errichteten, die zum Teil noch bis heute erhalten sind.

Heute handelt es sich bei den Castelli Romani um ein Ausflugsziel, das sowohl bei den Römern als auch bei Reisenden beliebt ist, die neugierig genug sind, um sich über die Grenzen der Hauptstadt hinauszuwagen. Eine für viele sicherlich ungewöhnliche Destination, die aber eine breite Palette an Möglichkeiten bietet, die bekannteren Reisezielen in Hinsicht auf Kultur, Geschichte und Natur in nichts nachsteht. Die Natur hier ist „explosiv“ – so wie es häufig in Gegenden, die wie diese vulkanischen Ursprungs sind, der Fall ist – und noch heute kann man sich an den so entstandenen Seen, wie dem Albano- oder Nemi-See erfreuen. Ersterer ist wesentlich größer und entlang seines Ufers wird für all jene viel geboten, die die Gegend zu Fuß oder auf dem Rad erkunden möchten. In diesem Sinne sind der Herbst mit seinen Farben und das Frühjahr mit seinem milden Klima die besten Jahreszeiten, um diese Gegend zu besuchen.

Der Tuffstein und die Mineralien, mit denen der Boden in dieser Gegend angereichert ist, sind die perfekten „Zutaten“ für den Anbau von Reben. Die Gegend ist wie prädestiniert für den Anbau von weißen Rebsorten und die Herstellung von eleganten und stark-aromatischen Weinen, wie dem Frascati DOP, Malvasia del Lazio, Malvasia di Candia und Trebbiano.

Wein, frisches Brot und Spanferkel findet man alle am selben Ort: den Fraschette von Ariccia, kleinen Gasthäusern in denen gute, traditionelle Gerichte auf den Tisch kommen. Sie sind in der Vergangenheit als Weinkeller und Verkaufspunkte für neuen Wein entstanden, wo die Verkäufer mit frischem Brot und gekochten Eiern den Appetit der Käufer anregten. Um zu kommunizieren, dass der neue Wein fertig und bereit zum Verkauf war, wurden an den Türen „Frasche“, also Zweige aufgehängt, daher der Name „Fraschette“. Und auch heute noch sind die Fraschette die richtige Adresse für all jene, die authentische Küche schätzen.

Pasta alla Gricia
Milchlammkoteletts
Panzanella-Salat aus Castelli Romani
Spaghetti all’Amatriciana
Genzano, Blumenwunder, Dörrfleisch und Ausflüge in der Gegend
Die Geschichte der Fraschette di Ariccia – Typische Landgasthäuser, Wein und Porchetta
Unterwegs entlang der Castelli Romani, wo die Weine der Kaiser herkommen
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