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Italienischer Geschmack

Die Geschichte der Fraschette di Ariccia – Typische Landgasthäuser, Wein und Porchetta

Ein kleiner Guide, um zu verstehen, was es mit den echten Fraschette die Ariccia, einem klassischen Urlaubsziel im Latium, und ihren kulinarischen Highlights auf sich hat

Die Fraschette die Ariccia, irgendwo zwischen Buschenschänken und Restaurants, sind eine der berühmtesten Touristenattraktionen im Latium. 

Aber was ist eine Fraschetta genau? Das Wort leitet sich von einem lokalen Begriff, „frasca“, ab, der so viel wie „Ast“ bedeutet. Früher wurden Fraschette – also Kellereien oder Höfe, die Wein herstellten und verkauften – mit einem an der Tür befestigten Lorbeerzweig gekennzeichnet. Heute sind aus den Fraschette von damals richtige Restaurants geworden, die man an bunten Schildern und Menütafeln erkennt.

Im Herzen der Colli Albani

Fraschette sind typisch für das malerische Städtchen Ariccia, das sich 20 km südlich von Rom befindet, am Rande des berühmten Parco dei Castelli Romani Parks. Um ihren Ursprung zu verstehen, müssen wir uns zurück ins Mittelalter begeben, oder vielleicht sogar ins Alte Rom, wo solche Gastbetriebe als Raststätten für Bauern fungierten, die unterwegs in die Stadt waren, um Ihre Waren zu verkaufen.

Unkonventionelle Weine und Speisen

Ihrem rustikalen Erbe treugeblieben, gab es in den Fraschette lange keine besonders raffinierten Menüpunkte, da es auch keine richtigen Küchen gab (im Unterschied zu klassischen Gasthäusern). Wenn der neue Wein bereit für die Verkostung war, hängte man einen Lorbeerzeug an die Tür, um vorbeiziehende Besucher darauf hinzuweisen, dass sie sich an die stabilen Holztische setzen konnten, um Wein, selbstgebackenes Brot und gekochte Eier zu genießen. 

Die Fraschette von heute

Heute sind die Fraschette für Einheimische und Touristen gleichermaßen zu einem unverzichtbaren Ausflugsziel geworden – inzwischen handelt es sich bei den ehemaligen Buschenschänken um richtige Restaurants, in denen man die traditionelle lokale Küche für sich entdecken kann.

Was sollte man unbedingt bestellen?

Porchetta, natürlich. In Ariccia hat dieses kulinarische Meisterwerk eine sehr lange Tradition, die auf das alte Rom zurückgehen, wo Priester verarbeitetes Schweinefleisch als Opfergaben für den Gott Jupiter vorsahen. Schon damals war die Porchetta beim römischen Adel bekannt und beliebt, der sich auf die Hügel zurückzog, um den Sommer im Kühlen zu verbringen und natürlich zahllose Gelage zu feiern. Noch heute wird das Schweinfleisch mit lokalen Gewürzen verfeinert, über Stunden am Spieß gegart und mit großer Freude von all jenen verspeist, die genau dafür nach Ariccia kommen.

Auf den einfachen und traditionellen Menüs der Fraschette findet man auch Bruschette, Lammbraten aus dem Ofen, die berühmte Pasta alla Gricia, Panzanella Romana und geschmorten Ochsenschwanz (coda alla vaccinara).

Ein guter Wein ist hier lokaler Wein – die typischen DOC-Weine aus der Provinz Rom. Aus Frascati, einer Stadt in der Nähe von Ariccia, stammt der klassische Weißwein, der auch von Päpsten bevorzugt wurde, aber auch sehr gute Rosé- und Rotweine mit einer langen Geschichte. Um mehr darüber zu erfahren und die besten Kellereien der Gegend kennenzulernen können Sie einen Blick in unseren Artikel über die Castell Romani in der Rubrik „Die Welt der Weine“ werfen.

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