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10 nicht ganz ernstgemeinte Regeln, um bei der Fußballweltmeisterschaft in Katar auf italienische Art mitzufiebern

Wie man von der eigenen Couch aus die Weltmeisterschaft gastronomisch genießen kann

Auch wenn die italienische Nationalmannschaft sich diesmal nicht qualifizieren konnte, können wir den Fußballabenden doch etwas italienische Tradition einhauchen: Serge Gnabry von der deutschen Nationalmannschaft macht es vor, mit seinem „Spaghetti-Jubel“ nach jedem Tor. Davon können wir uns inspirieren lassen.

Wir haben für Sie 10 nicht ganz ernstgemeinte Regeln zusammengestellt, wie Sie die Fußballweltmeisterschaft im Sinne des italienischen Stils erleben können.

1.

Fußball schaut man nicht allein. Lieber ruft man nach seinem Nachbarn und teilt durchs offene Fenster seine Meinung über den Schiedsrichter. Den einzigen Sport, den man sich allein (und vielleicht sogar schweigsam) ansieht, ist Curling.

2.

Alle Snacks für die ganzen 90 Minuten werden vor dem Spiel vorbereitet: Chips, Brot und Salami, Focaccia-Stückchen, Bier wird in einem Kübel mit Eis bereitgestellt, damit man während dem Spiel nicht aufstehen muss. Vergessen Sie den Flaschenöffner nicht!

3.

Flecken? Nein, danke! Die Snacks, die bei keinem Fußballabend fehlen dürfen, können Sie nach Belieben aussuchen, aber machen Sie es mit Köpfchen. Egal ob Sie eine Käseplatte mit Obst und Chutneys oder Chicken Wings, Nachos und Pommes mit einer Auswahl an Saucen bevorzugen, das Zauberwort lautet: Couch-Überzug. 

4.

Als Nudeln für die obligatorische „Spaghettata“ (ein großer Topf Nudeln für alle) nach dem Spiel, kommen nur Spaghetti in Frage. Keine Farfalle, Fussili, oder ähnliches, auch wenn sie die Sauce noch so gut aufnehmen.  Spaghetti müssen es sein, vielleicht sogar der absolute Klassiker: Spaghetti Aglio, Olio e Peperoncino (hier unser Rezept dazu).

5.

Jetzt kommen wir zu den wirklich wichtigen Geboten: Egal wie eilig Sie es haben, Spaghetti bricht man niemals auseinander! Sie werden so auch nicht schneller gar. Wichtig ist, dass Sie sie vollständig ins kochende Wasser eintauchen, bevor Sie zurück zum Fernseher eilen. Kein Gastro-Kritiker ist so kritisch, wie die eigenen Freunde, wenn es um verkochte Nudeln geht.

6.

Es gibt eine einfache und praktische Lösung, wenn man überhaupt keine Lust hat zu kochen: Pizza bestellen. Aber wie wird man sich einig, welche man jetzt bestellen soll? Am besten sucht man nach einer Pizzeria, die Meter-Pizza verkauft, auf die man mehrere Toppings verteilen kann. Pizza nehmen wir in Italien nicht auf die leichte Schulter: fragen Sie nach, ob die Pizzeria allen zusagt, es wird auch so  schon genügend Diskussionen über Abseits und Elfmeter geben – sorgen Sie dafür, dass sich die Hitze des Gefechts auf das Feld und die Diskussionen, nicht aber die Pizza-Auswahl, beschränkt. 

7.

Ein gedeckter Tisch ist ein Muss? In Italien isst man zusammen am Tisch, alles andere kann als Beleidigung der anderen Tischgäste ausgelegt werden – außer natürlich es handelt sich um einen Teller Spaghetti während oder nach dem Spiel. Da isst jeder, wo er will, auf der Couch, am Boden, auf einer Armlehne balancierend etc. Es gibt Leute, die es sich im Esszimmer bequem machen, aber allgemein versucht jeder einen Platz in unseren immer kleiner werdenden Wohnzimmern zu finden. Was in diesem Fall zählt, ist der Gemeinschaftssinn – und, dass man den Bildschirm keine Minute aus den Augen verliert.

8.

Wenn Sie in Katar sind und Lust auf ein kleines Stück Italien haben, können Sie sich mit einem der traditionellen katarischen Gerichte in das Bel Paese versetzen lassen: ein katarisches Gericht mit Tradition ist Balaleet, ein Gericht, das ein bisschen aussieht wie ein Teller Spaghettini, sich aber als eine mit Safran und Rosenwasser aromatisierte Süßspeise herausstellt. Man isst Balaeta normalerweise zum Frühstück, zusammen mit Spiegeleiern oder Omelette.

9.

Tech-Tipp: wenn Sie sich die Spiele als Live-Stream anschauen möchten, sollten Sie ein paar Tage vorher die Internetverbindung testen und, falls nötig, in ein paar zusätzliche Megabit investieren. Es gibt nichts Schlimmeres, als jemanden „Tor!!“ schreien zu hören und warten zu müssen, bis das eingefrorene Bild wieder anläuft, um herauszufinden, wer das Tor gelandet hat.

10.

Nach dem Spiel ist es immer gut, sich vor Augen zu führen, dass es tatsächlich nur um ein Spiel geht, wenn auch ein unterhaltsames Spiel. Wenn Sie es wie die Italiener machen wollen, kann es während dem Spiel ruhig ein bisschen hitziger und emotionaler werden, danach versammelt man sich aber zusammen um den Tisch, lässt das Spiel Revue passieren und tut das, was wir Italiener am besten können: während dem Essen über das Essen reden. Das ist unser wahrer Nationalsport!

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